Narkolepsie

Die „Schlaf“Krankheit:
Narkolepsie ist eine Hypersomnie zentralnervösen Ursprungs ohne Bezug zu schlafbezogenen Atmungsstörungen. Sie gehört zur Gruppe der Schlafsüchte, da ihr eine Störung der Schlaf-Wach-Regulation zu Grunde liegt. Im Volksmund wird die Erkrankung daher auch als „Schlafkrankheit“ oder „Schlummersucht“ bezeichnet.
Mann ist also dauernd so müde, als wäre man schon 3Tage wach, obwohl man mehr als alle anderen schläft…

Erste Symptome treten oftmals während der Pubertät bzw. im jungen Erwachsenenalter auf, aber auch kleine Kinder können bereits betroffen sein. Hauptsymptome der Erkrankung sind eine chronische und schwere Tagesschläfrigkeit, Einschlafattacken und kataplektische Anfälle, d.h. ein durch eine Emotion ausgelöster plötzlicher Verlust der Muskelanspannung (bei Typ I). Zudem können neuropsychiatrische, motorische und metabolische Störungen auftreten. Narkolepsie geht mit einer schweren Minderung der Leistungs- bzw. Arbeitsfähigkeit und Lebensqualität einher.

Typ I: Narkolepsie mit Kataplexien.
Typ II: Narkolepsie ohne Kataplexien – auch asymptomatische Narkolepsie genannt.

Therapiemöglichkeiten:
Die Behandlung der Narkolepsie ist rein symptomatisch, eine Heilung ist bisher nicht möglich. Neben Verhaltensmaßnahmen wie der Einplanung einer Tagesstruktur, in der auch Schlafzeiten tagsüber miteingeplant sind, zielt die medikamentöse Behandlung vor allem auf die Hauptsymptome der Erkrankung. Tagesschläfrigkeit kann durch verschiedene Stimulanzien bzw. wachfördernde Medikamente behandelt werden, andere Medikamente können die Kataplexien lindern.

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Mechanismus zum Verlust der Nervenzellen bisher unbekannt.

Verursacht wird Narkolepsie durch einen allmählichen Verlust von Nervenzellen im sogenannten Hypothalamus (eine bestimmten Region des Gehirns), die Hypocretin produzieren. Hypocretin ist ein Neuropeptid, das wesentlich für die Erhaltung von Schlaf-und Wachzuständen, aber auch relevant für das Emotions-, Ernährungs- und Belohnungsverhalten ist. Bisher bekannt ist, dass dafür sowohl eine bestimmte genetische Veranlagung, als auch Umweltfaktoren, wie bestimmte Infektionen oder einzelne Impfstoffe, gemeinsam vorliegen müssen. Der Mechanismus, der zu der Zerstörung der Neurone geführt hat, war bisher unbekannt.

Die Forschergruppe konnte nun mit Hilfe einer speziellen Methode klären, das T-Lymphozyten des Untertyps CD4 (und in einigen Fällen auch solche des Untertyps CD8) unter anderem gegen Hypocretin reagieren. Sie rufen Entzündungen hervor, wodurch Neurone zerstört werden oder sie zerstören möglicherweise auch unmittelbar spezifisch die Neurone, in denen Hypocretin produziert wird.

 

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häufige Symptome

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Abklärung

Bisher vergehen immer noch vom Auftreten der ersten Beschwerden bis zur Diagnosestellung im Durchschnitt über zehn Jahre. Die Diagnose wird in der Regel durch die Anamnese, Schlaflaboruntersuchungen und eine Nervenwasseruntersuchung, in der der sogenannte Hypocretinwert untersucht wird, gestellt.

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Behörden im Notfall

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